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Subversiver Römer für die Sammlung

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Skeptizismus

Meta-Gefasel

Keine Ahnung von Kunst

Ur-Fragen

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Dejavu

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Was ist Wissenschaft?

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radices.net - Geschichte

Bücher: Meine Favoriten

2002

Elke war da

2000

Pinkes Raumschiff

1998

Worte

Goldene Talente

Lebensplanung oder Chaos

Wissenschaftliche (?) Laufbahn

1996

Rede zur Promotion

1987

Die 'heutige Jugend'

Diese Website sollte an Ihre Wurzeln anknüpfen – radices.

Kurz nach der Jahrtausendwende hatte ein selbst ernanntes Subversives Element einige Domains reserviert, darunter subversiv.at und radices.net. Heute wird der Leser auf diese Site weitergeleitet, und elkement.subversiv.at scheint trotz vielversprechendem Namen in letzter Zeit zu sehr ins Professionelle abzugleiten. Die alten Inhalte von findet man vor allem in den beiden Kategorien Physik (radices) und Kunst (subversiv) erkennbar. Die Spuren der Materie-Antimaterie-Kollisionen dieser Welten sind in der in der Rubrik Leben nachzulesen. Was auch die Kategorie des aktuellen Artikels erklärt.

subversiv.at kann man als den berühmten kreativen Ausgleich verstehen. Es war die rote Gummizelle mit weißer Schrift in der das Element testen konnte, was es schreibt, wenn ihm zwar bewusst ist, dass das jeder lesen kann … aber wenn ihm genau jenes Faktum relativ egal ist. Radices und Subversiv haben sich zueinander hin entwickelt, bis die Fusion unausweichlich war – nach einer letzten Phase des professionellen Aufbäumens, als radices.net plötzlich auch Container für Links zu IT-Sicherheit wurde.

Meine anekdotische, subversive Eigenforschung an meinem Blog elkemental Force zeigte doch einen Trend: Jede Website, die die übliche Bloglebensdauer von 1-2 Jahren überlebt, entwickelt ihre eigene Persönlichkeit. Es gibt eine 'große' Idee im Hintergrund. OK, die Idee ist natürlich nicht wirklich groß, aber zumindest so umfassend und so abstrakt, dass die Kategorien unter diesem Schirm zusammengefasst werden können. Wenn ein Blog organisch wächst und nicht unter dem Druck irgendwelcher ‘Ziele’ – ist das auch für den Autor nicht gleich erkennbar. Eine subversive Website widersetzt sich ihrem Schöpfer.

Das elkement.blog versucht immer auf den Punkt zu kommen. Ganz punktwissen. Artikel sollen aufeinander aufbauen, sinnvoll miteinander verlinkt werden in Verzeichnissen und FAQ-Listen. Auch die philosophischen Artikel werden komprimiert und editiert, und wenn diese doch einmal länger ausfallen, sind sie zumindest unterhaltsam und voll von Popkultur-Anspielungen.

Hier, auf subversiv.at, gibt es seit X Jahren immer den gleichen Artikel, in immer anderen Ausprägungen. Das elkement kommt eventuell einem Punkt oder aber anderem Gebilde in seinem Hyperraum immer näher. 2013 war hier z.B. von einer Naturphilosophischen Praxis zu lesen, kürzlich ging es um Relativitätstheorie. Immer wieder geht es darum, sich Physik für sich zu erarbeiten: zum eigenen persönlichen Vorteil – praktisch und handfest, aber auch zur eigenen 'Erbauung'.

Die Beharrlichkeit meines Unterbewusstseins bzw. meiner Sites sollte dadurch belohnt werden, dass wir diese Themenführerschaft jetzt endgültig anerkennen. Diese Hintergrundgedanken sind irgendwie ganz still und heimlich auch in die professionelle Sphäre eingesickert. Das ein oder andere Mal hat meine berufliche Tätigkeit auch den Charakter von Physik-Grundlagen-Coaching. Auch ein Subversive Element wird irgendwann einmal ein Senior oder vielleicht sogar Principal Subversive Element. Die elkementaren Prinzipien schlagen dann durch.

  • Das Interessanteste am 'Physik erarbeiten' ist, dass man ein und dasselbe Thema aus unterschiedlichen Perspektiven kennen lernen muss. Zu Beginn fängt man – notwendigerweise – an irgendeinem, mathematisch nicht zu anspruchsvollen, Ende an. Aber irgendwann einmal, sieht man plötzlich alle diese Zusammenhänge. Man kann fühlen, wie sich neue Synapsenverbindungen bilden. Das alleine ist es wert, sich mathematisch hineinzutigern. Irgendwie möchte ich auch das vermitteln.
  • Grundlagen lassen sich im Gegensatz zu Wissenschaftsanekdoten nicht oder fast nicht ergooglen. Wenn man ein praktisches Problem lösen will, kommt an also mit dem Versuch gedanklich nachzuvollziehen was sich in einem System abspielt)oft weiter als mit dem berühmten ‘Googeln von Fehlermeldungen’. Das Gute ist, dass man heute unglaublich detailliertes und qualitativ hochwertiges Material zu Grundlagen auch online findet.
  • Mathematik putzt das Gehirn durch. Besser noch, wenn die Mathematik auch einen Bezug zur realen Welt hat. Man verlernt nur leider das mathematische Denken ohne Training. Als frischer Uniabsolvent könnte man sich zurecht berufen auf das analytisch geschulte Denken, nach einigen Jahren Powerpoint und Office Politics lässt aber die Wirkung nach. Ich teste seit vielen Jahren, wie man das essenzielle naturwissenschaftliche Wissen lebendig hält – auf eine persönlich bereichernde Art. Und ganz unverhofft findet man plötzlich auch Hinweise darauf, dass die psychologische Forschung diese Thesen eventuell bestätigt.
  • 'Unsere Welt' wird scheinbar immer unverständlicher und 'digitaler'; Technik wird hinter schönen Benutzeroberflächen versteckt. Artikel über Cyber Security lassen alles bedrohlich wirken – oder man stumpft irgendwann ab. Was bringt es, elektromagnetische Grundgleichungen zu verstehen, wenn es eigentlich um die Algorithmen der Datenkraken geht? Das auf den Punkt zu beantworten, ist noch eine Herausforderung für das elkement. Aus eigener Erfahrung macht es aber einen großen Unterschied, die digitale Welt als Blackbox wahrzunehmen oder sich ihr auch von der Welt der physikalischen Grundlagen anzunähern. Als Ergänzung bleibt immer auch die Annäherung top down … genau das hat ja auch meinen Weg gekennzeichnet: Ich war auf der Uni noch kein Computerfreak, der Assembler programmieren konnte: Ich bin ganz klassisch als Microsoft-Benutzer eingestiegen und habe Systeme als Black Box behandelt. Mein Training als Experimentalphysiker hat mir anfangs vor allem dadurch geholfen, dass ich schnell Fehler finden konnte ohne Details zu kennen (wie Lecks in einer Vakuumapparatur).

Seit Jahren ist ein Dinosaurier mein Blog- und Weblogo – ein Dinosaurier, der die vernetzte, smarte Welt aus der Distanz betrachtet … jene Welt, in der man sich heute als Naturwissenschaftler und Techniker bewegt oder bewegen sollte. Jahrelang war ich ein aktiver Teil genau dieser 'innovativen Speerspitze'. Mittlerweile hat sich etwas Anderes - etwas Neues oder besser Altes – herausgebildet.

Neues und Altes zu meinen "Saurier"-Aktvitäten und –gedanken soll jedenfalls meine Leitlinie sein auf dieser Site.

Theoretische Physik in 6 Bänden - von Wilhelm Macke.

Persönliche Website von Elke Stangl, Zagersdorf, Österreich, c/o punktwissen.
elkement [ät] subversiv [dot] at. Kontakt und Impressum