Alle Postings (153)

2017

Computer, Informatik und IT

Physik - die Ernte!

Subversiv? Physik?

Meine Philosophie!

Scripts erzeugen Scripts

2016

Theoretische Physik als Hobby

Selbstbezügliche Poesie

Stille Website

'Machst Du noch PKI?'

Meine Philosophie (?)

Wie wirkt Physik?

2015 ist nicht viel passiert

2015

Unaussprechliches

Selbst-Poesie

Letztes Posting...

Web-Projekt: Status-Update

Wir unterbrechen ...

Unsere Photovoltaik-Anlage

Soziale Schulden

PKI-Status-Update

Leben und Arbeit

IT-Postings

Alte Weisheiten - neue Popularität

Definition: 'Subversiv'

2014 in Büchern

Zu den Wurzeln von radices

Physik-Postings

Physiker oder Ingenieur?

Ing.-Postings

Wirkliche Expertin

2014

2014 - ein gutes Jahr

Fast 20 Jahre danach

Ingenieurs-Links

Jahresansprache

Was ist Kunst?

Bio

PKI FAQ

Worte und Google

Zertifikate und Wärmepumpen

Technet-Postings

WOP!

Leben, das Universum und überhaupt alles.

Oh-oh, kein Posting im März

Radices = Wurzeln = Roots

PKI-Probleme

PKI Ressourcen

PKI-Probleme

Arbeit

Schreiben

Was ist PKI?

Ich stehe auf den Schultern subversiver Giganten

PKI - Netzwerke - Smart Grid

Suchbegriffspoesie

Quantenfeldtheorie

Plattform für Poeten

2013 in Büchern

2013

Nutzbar machen, erklären, beurteilen

Lebensform Elke Stangl

Technologie

Was fasziniert mich an der Physik?

Naturphilosophische Praxis?

elkement and diese Site

Sind Netzwerke sozial?

Retrospektion

Newsletter-Wiederbelebung

Wilhelm Macke: Internet-Spuren

2012

Gratis, umsonst und nutzlos

Subversiver Jahresbericht

Was ist Energie?

Prof. Wilhelm Macke

Mein Leben ist ein Klischee(?)

Netzwerke (Kategorie)

Wissenschaft - Kindheitsmelodie

Freude am Klischeé

Möchtegern-Netizen

Der tägliche Untergrund

Parawissenschaften - Resümee

Profil

Parawissenschaft - Bücher

Das Element ist zurück!

Offline

PKI: Zwischenstand

2011

Warteschleife

Naturwissenschaft - Arbeitswelt

Nicht originell

Das ganze Internet...

Experte

Kurz vor einem Neubeginn

Die rote Pille

Erkenntnis

2008

Netizen (2)

2007

Das Ende

Früher einmal...

2006

Netzwerktheorie

2005

Tsunami-Physik

Nullpunktsenergie

Nr.9 - Krypton

radices.net - Internet

Hier ist der Ausgang

Element-Art

Skeptizismus und Esoterik

Der totale Spielraum

Nr.8 - Brave New Online World

Nr.7 - Wer ist DAS Element?

Moderner Networker

Liebe zur Weisheit

EPSI-Kult

EPSI

Nr.6 - The Art of Networking

Unterteilung der Physik

Ich bin ein Dilettant!

Bewusstseinserweiternd

Was ist 'subversiv'?

(Para-)Wissenschaften global

Epigonen

2004

Nr.4,5 - Welcome

Beruf, Berufung, Interesse

Nr.4 - Selbstfindung

Subversiver Römer für die Sammlung

Existenz

Parawissenschaften

Nr. 3: Internet-Apocalypse

Skeptizismus

Meta-Gefasel

Keine Ahnung von Kunst

Ur-Fragen

Umsonst

Dejavu

Bewegungsgleichung

Bildungsideal

Physik repräsentiert...

Nr. 2: Primzahl

Nerd, Geek, Techie

Nr. 1 von mindestens 42

Subversiver Newsletter

Best of Log

Netizen

Magie der Deadlines.

2003

Anstelle eines Lebenslaufes

Was ist Wissenschaft?

Captain Kirk's Lieblingsbefehl

Wissensmanagement

Keine Navigation

radices.net - Geschichte

Bücher: Meine Favoriten

2002

Elke war da

2000

Pinkes Raumschiff

1998

Worte

Goldene Talente

Lebensplanung oder Chaos

Wissenschaftliche (?) Laufbahn

1996

Rede zur Promotion

1987

Die 'heutige Jugend'

Zu Beginn dieses Jahrtausends war meine Website radices.net u.a. dafür gedacht, meine Essays über Philosophie zu beherbergen. Also, echte Philosophie, wie man sie auch studieren kann. Was ich später tatsächlich auch in Erwägung gezogen hatte.
Kurz vor dem Platzen der dotcom-Blase wurde mein Denkeruniversum dann bereichert durch die unkonventionellen Webphilosophen. Damals hatte auch jede Firmenwebsite eine Seite 'Philosophie' - meine erste, mit FrontPage erstellte Seite natürlich auch.

Ist davon irgendetwas Brauchbares übrig geblieben?

In einem Anfall von Selbstüberschätzung denke ich, ich sollte einfach eine eigene Philosophie haben. Das wäre meinen Lebensjahren und Berufserfahrung angemessen. Aber Achtung - früheres Ich: Meine Philosophie dreht sich nicht um die großen Fragen des Lebens und des Universums. Geplant war ja als Berufs- und Lebensziel eine Mischung aus Philosophem und theoretischem Physiker, der aber nebenbei MacGyver-mäßig Erfindungen am laufenden Band macht.
In Spuren sind diese Ambitionen noch da, aber ausgelebt habe ich sie nur in bodenständigen Rollen. Und genau an diesen unterschiedlichen Rollen, die sich wie ein roter Faden durch diverse Jobs ziehen, läßt sich meine Philosophie verdeutlichen.

1) Reverse Engineer

Angeblich - es war vor der Zeit, an die ich mich bewusst erinnern kann - habe ich immer schon alles Mögliche auseinander genommen. Ich wollte wissen, wie Dinge funktionieren. Kompromisslos. Aus manchen dieser Aktionen wurde dann ein 'Karrierepfad'; ich bin somit des Klischée des autodidaktischen IT-Fuzzis. Wenn man als so genannter Security Consultant nicht zum reinen Checklisten-Abhaker und Richtlinien-Schreiber verkommen will, sollte man sich diese destruktive Angriffslust auch bewahren (obwohl man die Regeln natürlich kennen sollte).
Aber wer weiß: Wenn ich meine Akribie im Erforschen von Gesetzen als Gradmesser nehme, hätte ich auch Steuerberater werden können.

Ich halte mich nicht an den Rat, mich auf mein 'Kerngeschäft zu konzentrieren' und als 50% eines Zwei-Personen-Unternehmens kann oder will ich nicht delegieren. Es ist besser, etwas mehr zu wissen, als man es als Benutzer oder Kunde müsste - auch wenn Marketing-Kampagnen zu ganz einfach bedienender Technologie (Alles aus einer Hand, nur klicken!) ganz anders klingen.
Möglicherweise wird meine Ansicht nur von maximal 10% Benutzern geteilt - dann schreibe ich eben hier, damit sich jene nicht vorkommen wie Aliens.

2) Mediator

In die Kategorie Was wenige von mir wissen, fällt jenes Outing eine der ersten kindlichen Fantasien von etwas, das einer 'Karriere' am nächsten kam: Ich wollte eine Art Diplomat oder Friedensstifter im weitesten Sinne sein und hatte mir ausgemalt, in Entenhausen zwischen Mickey Mouse und seinen sinisteren Kontrahenten zu vermitteln.
Das hat wahrscheinlich alle meine späteren Jobs beeinflusst, wurde mir aber erst klar, nachdem ein Kunde 'Wieder so eine Mediation' buchen wollte. Nachdem ich dort als technischer Berater unterwegs war.

Ich hatte diverse Zusatzausbildungen ins Auge gefasst - Psychologie, Coaching, Philosophie - bin dann aber immer bei der Technik geblieben. Es gibt ein interessantes Paradoxon der Beauftragung von Vermittler-Dienstleistungen: Einen Techniker zu buchen, der dann auch Projektpsychologe ist, ist ein Hit bei Kunden. Würde die Leistung aber ausschließlich als Letzteres vermarktet, würde sie nicht gekauft.

3) Kommunikator

Vielleicht lassen sich 1) und 2) nur durch viel Quatschen verbinden. 'Lehre' oder 'Training' war immer Teil meiner Jobs oder eine nebenberufliche Aktivität. Nachdem ich selbst wieder eine nebenberufliche Studentin geworden bin, habe ich die Lehre sein lassen - und erleichtert erkannt, dass ich ohnehin kein Teil des offiziellen (Aus-)Bildungssystems sein möchte: (Aus-)Bildung ist heute kundenorientierter, strukturierter, professioneller und qualitätsgesichert, aber auch bürokratischer und über-verwaltet.

Ich halte mich ungern an meine Agenda oder meine vorbereiteten Unterlagen und lasse mich gern dazu hinreißen, stattdessen auf ungewöhnliche Fragen einzusteigen. Damit war ich ein mäßiger Lehrer im Vortragssaal und war wahrscheinlich besser in informellen Train-the-Experts-Sessions.

Mir haben immer jene Projekte am meisten Spaß gemacht, in denen Auftraggeber nicht nur daran interessiert waren, dass ein Geek etwas wieder zum Laufen bringt, sondern wenn ich auch meine Neigung zur 'Wissenschaftskommunikation' ausleben konnte. Und - siehe 1) - ich bin ja überzeugt davon, dass es letztendlich nützt, etwas mehr Hintergrundwissen zu haben.

4) Organisator - Automatisierer

Niemand hatte mich als Kind auffordern müssen, aufzuräumen. Ich habe nicht nur meine kleinen Plastiktiere mit einem Pinsel abgestaubt, sondern regelmäßig Regale 'umstrukturiert'. Das hat sich nicht geändert und wurde auch auf die virtuelle Welt ausgeweitet.

Je nach Zielgruppe würde ich das Feng Shui / Zen des gemächlichen Ordnens betonen, oder meinen Impuls für jedes Problemchen ein Skript / Tool / Programm zur Automatisierung zu bauen. Softwareentwicklung war wie die Lehre immer Teil meiner beruflichen Aufgaben, aber erst kürzlich habe ich dem stillen Coden den Vorzug gegeben.

Passend zu 1) bin ich auch überzeugt, dass Datenmanipulation und -organisation inklusive etwas Programmierung für praktisch Jeden von Nutzen sind. Vielleicht liegt es an mir: Aber jedes Mal, wenn ich als einfacher Benutzer nur einen Service oder eine Applikation verwenden will, bin ich sofort voll drin im Low-Level-Troubleshooting.

 

Mir ist klar, wie technologiezentriert und nerdig das wirkt. Aber nach diversen Soft-Skills- und Management-Trainings wurde ich etwas skeptisch gegenüber den Leuten mit Großen Ideen, die den kleinen Detailarbeiter gekonnt managen oder führen.
Das Subversive Element in mir bemüht sich um ein Gegengewicht zur vorherrschenden Sicht. Es gibt Dinge, die sind 0 oder 1, richtig oder falsch. Und auch der verständnisvollste Perfektionismus relativierende Coach wird froh sein, wenn Chirurg oder Flugzeugingenieur zu perfektionistisch sind.

Persönliche Website von Elke Stangl, Zagersdorf, Österreich, c/o punktwissen.
elkement [ät] subversiv [dot] at. Kontakt