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Archiv der Postings für 2015, nach dem Erstelldatum sortiert in absteigender Reihenfolge. Alle Postings angezeigt.

Unaussprechliche Domains

(elkement. Erstellt: 2015-12-05. Tags: Bizarres, Internet, Peinlich, Sprache, Web, Worte. Englische Version.)

Man versteht, warum große Firmen ihre Produktnamen auf Nebenbedeutungen und Verständlichkeit in verschiedenen Kulturen testen lassen.

Zumindest könnte man testweise probieren, seine E-Mail- oder Webadresse am Telefon zu buchstabieren.

e-stangl.at

...E Schtangl - ohne E vor dem L!

Auch der eigene Name eignet sich nur bedingt - gilt auch und gerade für Allerweltsnamen (Mair / Meyer / Mayer / Mayr...)

radices.net

...Mit Cee - das ist Lateinisch und heißt Wurzeln

subversiv.at

Die Ausnahme - und daher ab jetzt meine Haupt-Domain. Um es schwieriger und wieder unverständlich zu machen, wird im Hostnamen der eben betrachteten Site daher elkement verwendet anstelle des unaussprechlichen, aber bekannten WWW. (Das elkement, zu dem Google immer meint: Suchten Sie element?)

z-village.net

... der Buchstabe ZETT, dann ein Bindesstrich - und dann village, also Dorf auf English!

epsi.name

Das werde ich wahrscheinlich nie buchstabieren müssen, aber logisch wäre:

epsi... also die 4 Buchstaben Emil - Paula - Siegfried - Ida, dann Punkt und Name, also Englisch für 'Name'... aber man schreibt es eh genauso!

Die Königsklasse ist der Businessbereich, da sollte man besonders aufpassen:

punktwissen.at

... besonders, wenn es um die E-Mail-Adresse geht:

punkt ät punktwissen Punkt at. Also das Wort punkt, dann das Ät-Zeichen, dann die Worte Punkt und Wissen zusammengeschrieben, dann an Zeichen Punkt, also Dot, dann at für Österreich.

Nachdem wir beliebige Sub-Domains und E-Mail-Adressen anlegen können, könnte man den Erfolg in der Kommunikation auch noch steigern:

  • punkt@punkt.punktwissen.at
  • punkt.dot@punkt.punktwissen.at
  • punkt.at.dot@punkt.punktwissen.at
  • punkt.at.dot@punkt.at.dot.punktwissen.at

Angelehnt an die Regeln der Suchbegriffspoese:

  • Suche nach den Deutschen Artikeln auf dieser Site, auf Google, mit: site:elkement.subversiv.at/de/.
  • Öffnen jeder Seite, in der von Google diktierten Reihenfolge.
  • Auswahl eines zusammenhängenden Textschnippsels von jeder Seite. Das sind die Zeilen des 'Gedichts'
  • Ändern und Umordnen sind nicht erlaubt.

Damit wir uns immer erinnern

gesunde und rational denkende Wesen
Man soll ja in Lösungen denken, nicht in Problemen.

Ich setze seltsame Schnippsel neu zusammen
Dementsprechend wenig subversiv und humorlos
nicht nur weil ich freiwillig eine Sense verwende

in der Vergangenheit, ein Kriegszustand
inklusive dem üblichen web-philophischen Gefasel
hat einen Wert an sich

hier noch viel diskreter zu sein
Um die Fläche gut auszunutzen
Rückblickend waren die größten Brocken

Wo finden wir subversiven Elemente hier noch einen Quell der Hoffnung?
Trotzdem - oder erschütternderweise
in der glitzernden Welt des Adrenalin-Hypes
würde unserer gesamtes gesellschaftliches System zusammenbrechen

wenig bodenständige 'Internet-Poesie'
eine originelle Art, Schnee zu erzeugen
In jenem Format, das auch Alien-Zivilisationen noch in Millionen von Jahren lesen werden können

das ist kein rhetorischer Trick
Es geht um mathematische Algorithmen
Im Lauf der Jahre hat sich die geekige Leichtigkeit des Seins durchgesetzt.

unsere Doc-Emmett-Brown-artige Erfinder-Garage
Gedanken aus dem alltäglichen Untergrund des so genannten Wissensarbeiters.
Am Übergang zur makroskopischen Welt verschwinden die quantenspezifische Phänomenen

Die verdichtete Schreibweise ermöglichte auch neue Einblicke in die Struktur
der Kunstproduktion durch Recycling
die neuen Theorien zu versteckten Dimensionen und Multiversen

eine Bio-Raumsonde
Taucht nicht plötzlich ein dicker roter Pfeil von irgendwo her auf
enthält aber nichts anderes als meine persönlichen Gedankensplitter

inoffizielles Pausen-Edutainment
kein Freibrief für eine vollständige und vorsorgliche Relativierung der Idee
meiner ambivalenten Haltung

deshalb möchte ich hier virtuell meinen Hut ziehen
parallel zu den existierenden
staunenden Massen

Simple Living mit esoterisch-spirituellem Touch
wenn verschiedene Netze verschmelzen
und ein unerwartetes 'Easter Egg'

Wie mache ich etwas nachträglich noch peinlicher?
Wenn ich versuche, eine Heizungssteuerung zu hacken
was beim subversiv-nervösen Schnell-Durchklicken das charakteristische scheinbare Hüpfen erzeugt

Die neue elkementare Website ist live, vorerst noch parallel zu den existierenden Sites:

elkement.subversiv.at

Rückblickend waren die größten Brocken im Migrationsprojekt:

  • Die 'Flat-File Database Engine' - Zugriff auf Inhalte und Metadaten in Textdateien über SQL-Befehle.
  • Die Strategie für die diversen Weiterleitungen: die bisher schon verwendeten, die für eine temporäre Phase geltenden und die neuen 'schönen' URLs ohne physische Dateien,...
  • Die Migration der eigentlichen Inhalte; die Zusammenführung der bisher in den ASP-Seiten, Feed und TXT-Datenbanken getrennten Inhalte.

Nähere technische Details zu den Features siehe die letzte Englische Info zum Projekt bzw. diesen Blogartikel. Letzterer inklusive dem üblichen web-philophischen Gefasel.

Damit wir uns immer erinnern: So sahen sie aus:

e-stangl.at, vor der Migration 2015

radices.net, vor der Migration 2015

Meine Textdatei-Datenbank ist im Wesentlichen fertig - Details siehe dieses Blogposting). My noch nicht öffentliche Site hat jetzt einmal diese Features:

  • Menüleiste erstellt aus den 'Pages'.
  • Anzeige aller Postings auf der Startseite.
  • Liste der letzten Postings / Archiv in der linken Leiste.
  • Tag-Cloud in der rechten Leiste; Konsolidierung der Tag-Listen aus allen Postings.
  • Seite für Tag = Anzeige aller Postings zu diesem Tag.
  • Markieren der Kategorie des aktuellen Artikels durch Kennzeichnung der Kategorie im Menü.
  • Markierung des aktuellen Artikels in der Archiv-Liste.
  • Menüseite: Freier Text plus automatisch generierte Liste aller Postings in dieser Kategorie.
  • Automatische Erstellung des RSS-Feeds.
  • CSS Stylesheet und Responsive Design.
  • 'Schöne' URLs - ASP.NET Routing.

Aktuelle verschiebe ich mit der feinen Pinzette Textschnippsel auf die neuen Seiten / Artikel / Textdateien.

Zum Testen verwende ich derzeit ein Layout ähnlich dem meines Wordpress.com-Blogs:

elkement's neue site, noch nicht veröffentlicht.

Wir unterbrechen unser übliches Programm ...

(elkement. Zuletzt geändert: 2015-08-17. Erstellt: 2015-08-11. Tags: Ankündigungen, Web, Bloggen, Websites, Programmieren, Webdesign. Englische Version.)

Ich bin soweit:

Seit fast 15 Jahren laufen meine drei 'persönlichen Websites' auf ASP-Scripts und Textfile-Datenbanken: e-stangl.at, radices.net, and subversiv.at. In den nächsten Monaten werden ich...

  • eine neue NET-Site komplett 'von Null weg' programmieren.
  • Alle drei Sites vereinigen.

Das wird einige Zeit dauern; ich brauche wieder einmal ein Programmierprojekt 'for fun only'. Ich blogge auf zwei WordPress.com-Seiten, aber ich migriere bewusst nicht auf ein freies oder kommerzielles CMS - diese Site soll komplett neu aufgebaut werden.

Alle vorhandenen subversiven, persönlichen, und Zurück-zu-den-Wurzeln-Inhalte werden in die neue Site integriert. Mein Ziel ist auch die alten ASP-URLs soweit irgendwie möglich zu erhalten.

Allerdings bedeutet das, dass währenddessen hier keine neuen Inhalte publiziert werden, während ich mit Hochdruck (Journalistensprech) im Hintergrund an der neuen Site arbeite.

Ich werde über den Status auf meinem Blog elkement.wordpress.com berichten.

elkement nimmt ein Projekt in Angriff

Unsere Photovoltaik-Anlage

(elkement. Zuletzt geändert: 2015-06-03. Erstellt: 2015-06-02. Tags: Photovoltaik, Solarenergie, PV, Sonnenenergie, Strom, Wechselrichter, Logging, Feuerwehrschalter)

Ein Ökofreak in Österreich oder Deutschland sollte eine haben, oder?

Ich muss zugeben, unsere Argumente waren eher ökonomisch.

Wirtschaftlichkeit

Seit unserem Dachbodenumbau haben wir mit dem Gedanken gespielt: die oberen Dachflächen unseres Mansardendaches haben auch zufällig die optimalen 30° Neigung. Nachdem die Modulpreise seit Jahren sinken und mittlerweile Wechselrichter und Installation schon einen größeren Teil der Kosten ausmachen, haben wir die Anlage im Frühling 2015 endlich errichten lassen.

Unsere Überschlagsrechnung:

  • Typische Kosten in Österreich für eine fertig installierte Anlage inklusive Wechselrichter: € 2.000 / kWp
  • Auf unsere Dachflächen passen ca. 5kW, also: € 10.000 Gesamtkosten.
  • Die Dächer sind nach Süd-Ost und Süd-West ausgerichtet. Das Tool PVGIS liefert 5300 kWh Jahresertrag.
  • Wir rechnen eigentlich mit eine mehr als durchschnittlichen Eigenverbrauch durch den Bürobetrieb und die Wärmepumpe. Unser Jahresstromverbrauch beträgt ca. 7.300 kWh, davon ist ca. die Hälfte der normale Haushalts-/Bürostrom, und die andere Hälfte braucht die Wärmepumpe. Im schlechtesten Fall können wir sicher mit dieser im Vergleich zum Verbrauch gar nicht so großen Anlage immer noch mit ca. 25% Eigenverbrauchsquote rechnen (nach Auslegungsdiagrammen von SMA).
  • Wir zahlen pro kWh - Energie plus Netz plus diverse Abgaben auf kWh umgerechnet - ca. € 0,19. Wir bekommen magere € 0,06 pro eingespeisten kWh. D.h. Gewinn wird in erster Linie erzielt durch die Einsparungen der sonst anfallenden Stromkosten:
    - Bei 25% Eigenverbrauch von 5300 kW sparen wir € 252
    - Dazu kommt die Einspeisevergütung für die restlichen 75%: Immerhin doch auch € 239
  • In Summe also fast € 500 oder 5% vom Kaufpreis.
  • Die Kosten werden oft € 100 - € 200 für Versicherung und Reinigung angegeben. In unserem Fall war das Update zur bestehenden Eigenheimversicherung sehr, sehr deutlich darunter (soweit aus mehreren Änderungen an der Versicherung herausrechenbar.)

Anlagendaten

Diese beiden Dachflächen - nach SO und SW orientiert - wurden möglichst gut ausgenutzt, aber mit dem Ziel unter 5 kWp zu bleiben - damit bleibt die Errichtung der Anlage nach der Burgenländischen Bauordnung ein geringfügiges Bauvorhaben.

Google-Maps-Plan mit eingezeichneten Modulen

Module und Strings

  • Um die Fläche gut auszunutzen, wurden monokristalline Module mit je 265 Wp Leistung gewählt (aus optischen Gründen: schwarze.)
  • Da die Flächen unterschiedlich beleuchtet werden, wird ein String pro Fläche gebildet.

Wechselrichter und Logging

  • Unterschiedliche Anzahl von Modulen pro String --> der Wechselrichter muss zwei MPP-Eingänge haben.
  • Unbedingt nötig (subjektive Anforderung der Messtechnik-Freaks): Lokaler Zugriff auf die eigenen Loggingdaten - auch ohne Portal, Logging im Abstand einiger Minuten.

Nachdem wir vorerst doch noch keine Batterie planen, wird es es dreiphasiger 4,5-kW-Wechselrichter (Fronius Symo), der unter anderem sein Logfile man als CSV-File auf einen USB-Stick schreibt.

Batterie?

Natürlich ein aktuelles Thema nach den Ankündigungen von Tesla!

Mit den veröffentlichen Kosten (Einkaufspreise für Anlagenanbieter!!) von  $ 3.000 für eine 7-kWh-Batterie zur Eigenverbrauchsoptimierung rücken Li-Ionen-Batterien preislich in die Nähe von Blei-Gel-Batterien.

  • Der zusätzliche 'Gewinn' durch eine Batterie ergibt sich aus dem Unterschied zwischen Stromkosten und Einspeisetarif für jene kWh, die sich durch die Batterie zusätzlich verschieben lassen - d.h. Strom den man über die oben angeführten ca. 25% hinaus selbst verbrauchen kann.
  • Je mehr Strom man auch ohne Batterie schon untertags verbrauchen kann, umso geringer ist der Zusatzgewinn durch die Batterie.
  • Wenn wir die Angaben von SMA als Richtwerte nehmen, könnten wir bei einer Anlage unserer Größe und einer 8kWh-Batterie den Eigenverbrauch von 25% auf etwas über 40% steigern.
  • Der theoretische Höchstwert von [PV-Jahresenergielieferung] / [Stromverbrauch] kann nie erreicht werden, da im Winter der Tagesverbrauch deutlich über der PV-Lieferung liegt. Die PV-Anlage liefert im Dezember einige  kWh, die Wärmepumpe benötigt z.B. an seinem sehr kalten Tag ~35 kWh (140kWh Heizenergie bei einer Tagesarbeitszahl von 4).
  • Insgesamt ergibt sich ein zusätzlicher Gewinn von jährlich € 150 - € 300. Damit wäre eine 3000-Euro-Batterie ca. am Ende ihres Lebens amortisiert (Das ist noch keine exakte Investitionsrechnung bzw. gilt für sehr niedrige Steigerungsraten von Preisen und einem sehr niedrigen internen Zinsfuß).

Ein zusätzliches Argument für eine Batterie wäre eine Notstromversorgung. Gegen diese haben wir uns vorerst aus diesen Gründen entschieden:

  • In Österreich beträgt die statistische Dauer eines Stromausfalls pro Kunde weniger als eine Stunde im Jahr - an unserem Standort aus Erfahrung eher weniger.
  • Gerade im Winter, wenn der Strom besonders dringend benötigt würde, liefert die PV-Anlage ohnehin zu wenig Energie, um die Batterie überhaupt voll zu bekommen.
  • Für den Notbetrieb müssen Vorkehrungen getroffen werden, welche Geräte gleichzeitig am - nun vom Wechselrichter anstelle des Netzes 'betriebenen' - Wechselstromnetz laufen dürfen. Die AC-Output-Leistungen von Inselwechselrichtungen scheinen deutlich kleiner als die DC-Eingangsleistungen zu sein - bei 3 kW kann es schon eng werden mit einem starken Verbraucher.
  • Für die Überbrückung kurzer Stromausfälle und den sicheren Betrieb der wichtigsten Elektronik und Computer (Server, Switch, Router,..) reicht auch eine USV. Diese haben wir schon lange, da vor vielen Jahren pünktlich jeden Tag um 16:00 das Netz ganz kurz unterbrochen wurde.

Sicherheitseinrichtungen

Der Wechselrichter hat AC-  und DC-Trennschalter, zusätzlich gibt es einen separaten Überspannungsableiter. Wir haben außerdem die Gelegenheit genutzt, den noch nicht vorhandenen Blitzschutznachrüsten zu lassen.

Ob und wann der Feuerwehrschalter jetzt wirklich Pflicht wird, ist nicht ganz so einfach festzustellen. Momentan ist er es nicht nicht - wir haben ihn trotzdem einbauen lassen mit folgenden überraschenden Erkenntnissen:

  • Eigentlich sind es zwei Schalter: einer unten in der Nähe von Wechselrichter und Zählerkasten, einer am Dach in der Nähe der Module.
  • Schaltet man einen aus, muss man auch den anderen manuell wieder einschalten.
  • Bei einem Stromausfall wird er automatisch ausgeschaltet.
  • Erkenntnis: Auch wenn Stromausfälle sehr selten sind, sollte man den Schalter oben erreichbar anbringen. 'Normalerweise' am Dachboden, über der 'Zwischendecke'. Mangels Dachboden prangt er aber nun an der Decke.
  • Den 16:00-Spannungsabfall gibt es immer noch - der ist aber mittlerweile so gering, dass weder Computer ohne USV noch dieser Schalter davon beeinträchtigt wird.

Feuerwehrschalter

Monitoring und Zähler

Wir haben einen Zweirichtungszähler erhalten, der an sich ein Smart Meter ist (Siemens AMIS), aber mangels Anbindung an die Zentrale noch nicht als solches funktioniert. Für die Messung des Eigenverbrauches und das Verfolgen von Lastspitzen haben wir folgende Möglichkeiten in Erwägung gezogen:

  • Einbau eines zusätzlichen M-Bus-Moduls und Anbindung an unsere Steuerung (UVR1611) über einen M-Bus-Konverter. Scheitert an:
    • Das M-Bus-Modul von Siemens ist nicht mehr erhältlich.
    • Der Bus-Konverter kann nicht für elektrische Zähler verwendet werden.
  • Der Siemens-Zähler verfügt über eine standarisierte IR-Schnittstelle (OBIS / DLMS), die auch für Servicezwecke verwendet wird. Andere Netzbetreiber bieten mittlerweile diese auch als die vom Regulator geforderte unidirektionale Kundenschnittstelle an. Für den Zugriff wird ein IR-Lesekopf benötigt und ein Geräte, dass dieses Protokoll spricht - eine Lösung dafür ist von Loxone erhältlich. Das individuelle Kundenpasswort für den Zähler würden wir erhalten. Die Einbindung in das eigene Logging könnte durch das Erstellen des Logfiles auf dem Loxone-Miniserver erfolgen (und anschließenden Import der CSV-Datei - für die Daten vom Wechselrichter läuft es ja ähnlich) oder - eventuell! - durch KNX-Kommunikation zwischen UVR1611 und Loxone.
  • Der Wechselrichter unterstützt die Einbindung (s)eines Smart Meters zur Messung des Verbrauchs, installiert 'hinter' dem Zähler des Netzbetreibers. Damit wären die Eigenverbrauchsdaten im Logging des PV-Wechselrichters verfügbar (pro Phase, mit 5-Minuten-Auflösung).
  • Ein Smart Meter kann man auch unabhängig von den anderen Komponenten beschaffen  und direkt hinter dem offiziellen Zähler installieren lassen. Je nach Typ werden folgende Funktionen unterstützt:
    • Lokales Zwischenspeicherung auf dem Zähler, der auch ein Logger ist.
    • Abholen der Daten über LAN oder WLAN.
    • Echtzeitloggen vom Zähler über MODBUS oder MODBUS TCP.

Für Details zu Zählern und den Schnittstellen siehe die hier zusammengestellten Links.

Wir haben uns jetzt für ein eigenes Smart Meter mit Logger-Funktion und WLAN entschieden (EM210 von TQ-Systems) aufgrund folgender Funktionen:

  • Minimierung zusätzlicher Kabelverbindungen.
  • Logger-Funktion - damit muss das WLAN auch nicht permanent aktiv sein. EM300 aus der gleichen Serie würde zwar Echtzeit-Loggen ermöglichen über MODBUS, MODBUS TCP, oder über ein simples Webinterface, allerdings hat der gewählte Zähler ein benutzerfreundliches Webinterface, über das man 'Ad-Hoc-Messungen' machen kann (und das wahrscheinlich auch ggf. das automatisierte Abgreifen der Daten ermöglicht - für das Webinterface des Wechselrichters war das relativ einfach über Powershell möglich)
  • Erzeugung einer CSV-Datei, ohne sich zuerst in die Programmierung einer anderen Lösung einzuarbeiten (Loxone).
  • Zusatzoption: Verfolgen von Spitzen in Echtzeit über das Webinterface des Loggers.

Weitere Informationen

Die Geschichte der Anlage und ihrer Konfiguration kann man - in hoffentlich unterhaltsamerer Form - auch auf unserem Blog nachlesen.

PV-Anlage, Module auf SO-Dach

Der Unternehmer Ben Horowitz hat in seinem Buch The Hard Things About The Hard Things das Konzept der Management-Schuld vorgestellt: Um als Manager ein unangenehmes, politisch-menschliches Problem vom Tisch zu bekommen, schießt man einen Vorschlag aus der Hüfte, der das Problem kurzfristig löst - aber langfristig weitere Probleme erzeugt.

Sein Beispiel: Eine Mitarbeiterin möchte die Firma verlassen, der Manager hindert sie mit einer Gehaltserhöhung daran. Leider hat sie vorher einem Kollegen von ihren Plänen erzählt und muss jetzt ihren Sinneswandel begründen. damit weiß der Kollege, wie der Chef am besten zu erpressen ist.

Die 'Kriegsgeschichten' aus dem Silicon Valley kann das Element besser nachvollziehen als man vermuten würde - man muss nicht ein schnell wachsendes Imperium leiten, um eine solche Art Schuld einzugehen. In den Alltag des kleinen so genannten Wissensarbeiters umgelegt, nenne ich das: Soziale Schuld. Natürlich denke ich an Fragen dieser Art - an Appelle an die Hilfsbereitschaft des Selbstständigen, der nicht wie ein erbenszählenden Geizkragen dastehen will in unserer 'Sharing-Economy':

  • "Hast Du schnell ein paar Minuten, um Dir mein Problem anzusehen? Für einen Guru wie Dich ja gaaaanz sicher kein Problem" *schmeichel*
  • "Ich habe X schon zugesagt, dass Sie jetzt Y machen! Wenn sie absagen, bekomme ich die größten Probleme!"
  • "Bitte schicken Sie uns 2-3 kostenlose Konzepte und kommen sie ein paar Mal zu Detailpräsentationen vorbei!" [bis wir dann soviel Know-how von allen Anbietern haben, um das Ding alleine durchzuziehen].
  • [Als Antwort auf einen dezenten Hinweis auf kostenfreie Detailinfos 'im Internet', die andere Leute in dem Ausmaß üblicherweise positiv erstaunt] "Na, dann musst Du ja sehr gestresst sein, wenn Du für mich dann keine Zeit hast!!"

Hier nun der wieder völlig kostenfreie Selbsthilfe-Vorschlag des Management-Gurus Elkement:

  • Generall gilt: Love It, Change It, Or Leave It. Wenn eine Branche / Community / Umfeld von dieser Art Anfragen geprägt werden - eher die beiden letzteren Alternativen.
  • Mindestens einmal pro Woche innerlich vor Augen führen, was man SICHER NICHT macht (fast wichtiger als die positive Visualisierung) und nach welchen Prinzipien man handelt. Dannn beim E-Mail- / Facebook- / Telefonanschlag aus dem Nichts daraus schöpfen.
  • ENTWEDER sofort ablegen unter 'Ist halt in meine Inbox geschwemmt worden - warum auch immer', sehr knapp und gerade noch höflich beantworten, dann vergessen....
  • ODER: sachlich analysieren, ob und wie man mit seiner Kommunikation / seinem Außenauftritt eventuell solche Erwartungen geschürt hat - und langsam gegensteuern und an der eigenen Kommunikation arbeiten.

Etwas ausführlich behandelt vom Elkement in seinem Blogposting:
Social Debt (Tech Professional’s Anecdotes).

Schwierigen Entscheidungen und innere Klarheit

Letztes Jahr startetet ich eine PKI-Nostalgie-Offensive, charakteristisch dafür z.B. dieses Blog-Postings. Zufälligerweise (?) gab es 2014 auch einige Migrationen (von Windows 2008 (R2) auf 2012 (R2)) bzw. 'PKI-Runderneuerungen'. Begleitend dazu: Meine Beteiligung am Microsoft-Technet-Security-Forum (bis Ende 2014) Schwerpunkt PKI. Jahrelang hatte ich so viele Informationen in Foren gefunden - Zeit auch einmal etwas beizutragen.

Aktuell unterstütze ich einige langjährige PKI-Stammkunden punktuell bei speziellen Fragen oder größeren Umstellungen. Mein Schwerpunkt hat sich noch stärker von der Microsoft-Welt und Microsoft-PKI verlagert zum Troubleshooten seltsamer Probleme mit Zertifikaten. Auf meinem Blog erstellte ich eine Überblicksseite zu allen PKI-Postings; schrittweise wurde daraus eine Liste von IT-Security-Postings, auf der auch (für mich nicht ganz unpeinliche) Anekdoten Platz fanden, wie:

Diese Seite hat immer noch /public-key-infrastructure/ im URL, heißt aber mittlerweile Monitoring, Control and IT Security. Entsprechend ändern sich auch langsam die Kategorien auf meinen diversen Websites. Der Schwerpunkt verlagert sich weiter in Richtung: Troubleshooting von Problemen mit Protokollen, Sicherheit und Netzwerken im 'Smart Home' - sofern auch eines meiner neuen Kernthemen betroffen ist, unser Wärmepumpensystem bzw. unsere bevorzugte Steuerung.

Seit meinem ersten Posting auf dieser 'PKI'-Seite hat - Trading in Heat Pumps for IT Security? Seriously? - hat es doch etwas länger gedauert bis zur vollständigen Umsetzung. Heute starte ich keine Projekte mehr mit neuen PKI-Kunden.

Aus diesem Posting:

So I had ended up in an obscure, but thought-after sub-branch of IT security. I have gone to great lengths in this blog to explain my transition from physics to IT. However, physics, science and engineering never vanished from my radar for opportunities.
...
It is all about systems, interfaces, and connections – not only in social media and IT, but also in building technology and engineering. Actually, all of that is converging onto one big ‘cloudy’ network (probably also subject to similar chaotic phenomena as the financial markets). I am determined to make some small contribution to that.

Also auf keinen Fall Inselthemen:

Ein einsames Schloss mit unebkanntem Zweck

Leben und Arbeit

(elkement. Erstellt: 2015-05-15. Tags: Leben, Arbeit. Englische Version.)

Alle elementaren Websites und Profile ventilieren den Dufthauch einer neuen 'Kategorie: Leben und Arbeit, oder Work, Life, and Balance.

Dann sollte es auch hier endlich ein deutliches Signal geben! Ein Manifest?

Wir wollen nicht nur einen Forschungskollektor - sondern auch Tomaten-Selbstversorgung!

Kollektor und Tomaten

Wir wollen nicht nur das Webinterface unseres Wechselrichters 'hacken' - es muss auch Zeit sein, beim Energie-Ernten zuzusehen!

Zuschauen beim Energie Ernten

Due bisherige liebevoll manuell gewartete Liste wurde umgestellt auf das Abholen der Informationen aus dem punktwissen-Feed, gefiltert nach Kategorie und Autor.

Meine Artikel zu IT(-Sicherheit), Monitoring, PKI.

(elkement. Zuletzt geändert: 2016-01-29. Erstellt: 2015-05-15. Tags: Postings, Bloggen, Ressourcen, Links, IT, Monitoring, PKI, Sicherheit. Englische Version.)

Die Englische Version ist etwas umfangreicher und enthält auch meine alten PKI-Vorlesungen und PKI-lastigere Blog-Postings.

Hier liste ich alle Deutschen Blog-Postings zu IT-Sicherheit, aber auch Regelung / Steuerung, dem Internet der Dinge, Social Media und IT generell auf.

X.509-Zertifikat

Alte Weisheiten erleben eine neue Popularität: eine Mischung aus Populärpsychologie, Klassikern (vor allem) der Stoischen Philosophie, 'Lifehacking', Business- und Selbsthilfeliteratur und anekdotischen eigenen Erfahrungen erobert das Internet. Jede Schattierung ist zu finden: Von mehr Effizienz im Leben von Top-Managern bis zum Simple Living mit esoterisch-spirituellem Touch. Ich habe nun kein Klischee ausgelassen - was bleibt übrig als 'eigene' Philosophie, die man nicht empfindet als bunte Kollage von 'habe ich irgendwo gelesen'?

Irgendwann hatte ich die Idee, klassische Philosophie strukturiert zu lernen - eventuell sogar zu studieren, als Gegengewicht zur technischen Ausbildung. Davon bin ich abgekommen (und mein 'port-graduate' Studium war wieder etwas Technisches); rückblickend beschreibe ich meine Entwicklung so:

  • Als Teenager ein Anhänger des klassischen Bildungsideals: Goethes Faust, Pascales Gedanken, Viktor Frankl, Erich Fromm und Essays von Einstein auf dem Nachtkästchen. Ich bin mir nicht sicher, ob das Interesse mangels Lebenserfahrung eher theoretisch-intellektuell war.
  • Als angehende Physikerin hatte ich die umfassende Bildung vorübergehend auf Eis gelegt. Richard Feynman schreibt in seinen Physics Lectures, die Physik sei die einzige Naturwissenschaft, bei der es auf den historischen Kontext nicht so ankomme und auf eine jahrhundertelange Entwicklung.
  • Einstieg in das Berufsleben: Ohne den Kontext zur 'Philosophie' zu sehen, entwickelte ich ein Faible für 'subversive Querdenker Business-Literatur' - am besten demonstriert an The Cluetrain Manifesto. Es war die Zeit (kurz vor und kurz nach) der dotcom-Krise.
  • Mit zunehmender Berufserfahrung lerne ich Douglas Coupland schätzen: Generation X, Microserfs, 'Popliteratur' drücken den Dejavu-Charakter seltsamer Ereignisse im Alltag aus. Lebe ich in einer Simulation oder in einem Dilbert-Cartoon? Hin und wieder nehme ich echte Philosophiebücher zur Hand - aber mir fehlt ein Autor, der den ambivalenten Charakter der Arbeit zum zentralen Thema macht. Klassische Philosophie doch als Beschäftigung einer speziellen Schicht der Gesellschaft?
  • Ich entwickle mich nicht weiter - mehrfaches Studium von aus meiner Sicht für unsere Epoche klassischer Literatur wie Randy Komisar's The Monk and the Riddle - The Art of Creating a Life While Making a Living. Der Schlüssel liegt letztendlich darum, 'Philosophie' zu leben (dann braucht man auch nicht so viele Bücher zu lesen).
  • Auf der anderen Seite des Wurmlochs bin ich vielleicht heute eine Art epikureischer Gartenphilosoph (ohne die entsprechende Literatur zu kennen): Leben im Einklang mit der Natur - so abgegriffen das klingt, kleine schrittweise Verbesserungen, Verringerung von Abhängigkeiten, 'Grenzen des Wachstums', Leben und Arbeiten als ineinander verwobenen Tätigkeiten - mit dem Ziel, einen kleinen Teil der Umgebung möglichst sinnvoll zu beeinflussen, Fokus auf das Unmittelbare anstelle des Nachdenkens über (Welt-)Politik und die großen Zusammenhänge. Wichtiges Thema: Technologie als Mittel zu genau diesem Zweck - oder zur Generierung neuer Abhängigkeiten. Es ist schwierig, einen Begriff zu finden, der nicht eine Bandbreite von Assoziationen weckt, die auch ich nicht alle 100%ig unterschreiben kann.

Epikureer (Garten-Philosoph)

Mit Erstaunen stellen wir fest, dass 'Subversion' auf diesen roten Seiten bisher vor allem über Klischées aus dem Bereich der Corporate World transportiert wurde. Und über wenig bodenständige 'Internet-Poesie'.

Aber eigentlich finden wir ja ... DAS ist subversiv:

Unterwanderung. Oder: Wenn ich groß bin, werde ich eine Eierpflanze

2014 in Büchern

(elkement. Erstellt: 2015-04-01. Tags: Lesen, Bücher, Philosophie. Englische Version.)

Seit 2012 hatte ich meine Lese-'Erkenntnisse' kurz dokumentiert. Meine 2014er Bücher sollten noch auf eine sehr spezielle Art aufgelistet werden: Im virtuellen Gegenstück eines so genannten Buchrückengedichtes (Virtual Book Spine Poetry).

Diese Seite hier (auf e-stangl.at) scheint nicht mehr wirklich in das Organisationsschema für meine Webinhalte zu passen. Andererseits hatte ich meine allererste Liste hier früher übertitelt mit: Was man über Bücher sagt, sagt mehr über einen selbst aus als über die Bücher.

Letztes Jahr fielen fast alle Bücher in eine dieser Kategorien:

IT-Sicherheit, Hacker-Kultur und deren Geschichte. Nostalgischer Flashback, friedvolles Zurückblicken - oder das Gefühl, einige viele Jahre alte Anekdoten erzählen zu müssen.

Schlafforschung. Ich halte Schlaf für viel zu wenig beachtet - ich bin ein anderer Mensch, wenn ich meiner inneren Uhr folgen kann. Drei der Bücher hatte ich kurz in diesem Artikel zur inneren Uhr anlässlich des Sonntag des Grauens Ende März 2014 zusammengefasst.

Technologie - und die Auswirkungen auf Leben und Arbeit. Drei meiner Blog-Postings von 2014 können als Rezensionen durchgehen - diese Bücher treffen vielleicht den Kern eines inkonsistenten Knotens meiner Gedanken dazu:

  • Nicholas Carrs Kritik an zuviel oder falsch eingesetzter Automatisierung. Ich war Zeit meines Lebens immer in der Rolle eines technischen Spezialisten, vielleicht manchmal auch in der eines Advokaten neuer Technologien. Trotzdem kann ich Carr fast umfassend zustimmen - nicht nur weil ich freiwillig eine Sense verwende. Ich kann die Motivation der von Carr zitierten Architekten und Fotographen nachvollziehen, die freiwillig auf Software verzichten.
  • Automattics (WordPress) unkonvenzioneller Arbeitsstil und -kultur. 'Remote' zu arbeiten und 'asynchron' zu kommunizieren erscheint mir natürlich - und erstrebenswert. In der IT arbeiten wir schon lange so, aber wir haben auch begonnen, Wärmepumpenplanungsprojekte in diesem Stil abzuwickeln.
  • Douglas Couplands Generation X. Gen X’s denial or envy of their boomer parents’ values and social security, and their denial of their considerably younger siblings who are cooler and more career-oriented. Coupland - ein Seismograph gesellschaftlicher Strömungen - lässt aber am Ende Hoffnung aufkeimen.

Ein Zeichen auf dem Weg (2014)

radices wurde 2014 still und heimlich zu meiner bevorzugten Linksammlung. Nachdem ich genug Websites, Profile und Blogs habe, um ihnen einen spezifischen Zweck zuzuweisen, wird das auch so bleiben.

Der Name der Domain sollte Zurück zu den Wurzeln verdeutlichen - also Physik und Technik zum Angreifen - und eine vernetzte Struktur von Wurzeln sollte Hyperlinks und das Internet symbolisieren, das always a little bit broken ist nach Tim Berners-Lee. Über die Rückkehr zur Physik kann ich mich schon freuen - meine Links und Internet-Wurzeln benötigen noch etwas Pflege.

Das Sortieren, Klassifizieren, Aussuchen, Anordnen von Links ist etwas Dynamisches: Ich arbeite laufend mit diesen Links, aber sie bleiben auch nur sinnvoll, indem ich die Struktur immer wieder hinterfrage - und sie, vor allem für mich selbst, immer leicht anpasse. Ob das für eventuelle Leser auch einen Wert haben könnte, kann ich nicht entscheiden; die eine oder andere E-Mail lässt aber darauf schließen.

Status:

  • 2014 habe ich mich vor allem den Links zu PKI gewidmet - und unter Anderem diesselben Links bewusst ohne verwendung einer Datenbank o.Ä. auf zwei verschiedene Arten angeordnet.
  • Anfang 2015 wurden die Physik-Bücher-Links von meinem Blog hierher übersiedelt und eine neue Liste zu Ingenieurslinks gestartet.

Internet map in February 82

Eine Zeitgenössische Entwurfsansicht des gesamten Internets im Februar 1982. Die Ovale bezeichnen Sites/Netzwerke (einige bestehen dabei aus mehreren Physikalischen Netzwerken), die Rechtecke stellen individuelle Router dar, einzelne Hosts werden nicht dargestellt. Gezeichnet von Jon Postel vom Information Sciences Institute, unter dem DARPA research contract als Teil der Internet Entwicklung (Wikimedia).

Nach fast jahrelanger manueller Pflege dieser Liste wird sie Anfang 2016 auf herzlose automatische Produktion umgestellt: Die Postings in dieser Liste sind jene, die auf dem punktwissen-Blog unter der Kategorie 'Hintergrund' abgelegt werden.

Blogpostings: Physik

(elkement. Zuletzt geändert: 2016-01-29. Erstellt: 2015-02-04. Tags: Physik, Ressourcen. Englische Version.)

radices.net war vor vielen Jahren so etwas wie mein Deutsches 'Wissenschaftsblog'. Heute schreibe ich Artikel zu Themen aus der Physik auf meinem Englischen (elkement's) Blog und unserem Deutschen (punktwissen-) Blog.

Diese Seite nutze ich zur Sammlung der Links zu den Deutschen Blogartikeln. Die Englische Liste ist umfangreicher.

Physik - Urbanitzky, 1905

Ursprünglich (auf radices.net): Zum Umbau der Kategorie 'Physik' in Handfesteres.

Wir haben unsere Doc-Emmett-Brown-artige Erfinder-Garage und unser Organigramm ist der Befehlshierarchie der Sternenflotte nachgebildet. In unserem Zwei-Personen-Unternehmen gibt es den Chefingenieur und mich - den Wissenschaftsoffizier.

Entsprechend der Gewerbeberechtigung bin ich 1) Beratender Ingenieur in einem Ingenieurbüro für Technische Physik, außerdem 2) IT-Dienstleister.

Wir planen individuelle Wärmepumpensysteme mit einer speziellen Quelle - einer Kombination aus einem unterirdischen Wassertank (Eisspeicher) und einem Solarschlauchkollektor. 'IT' heißt vor allem: Reglerprogrammierung, Messdatenauswertung und Netzwerkanbindung.

Solar collector for harvesting energy from ambient air.

Ich blogge seit 2012 auf Englisch über Wissenschaft, Technik und überhaupt alles - seit 2014 sind auch unsere Wärmepumpen-Erlebnisse eine fixe 'Rubrik' und meine Bloggerei wird etwas konkret-ingenieursmäßiger und weniger quantenphilosophisch. Unser Deutsches punktwissen-'Business-Blog' (das oft nicht als solches erkannt wird) behandelt unser Wärmepumpensystem in allen Facetten.

Diese Website - radices.net - war eine Art Pseudo-Wissenschaftsblog mit philosophischem Touch. Ich baue die Site langsam um zu meiner Sammlung von Links (links ;-) ... in der Navigation), die ich oft selbst benötige. Seit Beginn 2015 sind hauptsächlich die Ingenieurs-Links dran!

Für einen ersten Überblick zum Wärmepumpensystem siehe folgende Artikel:

Und sonst... zu meinem Hintergrund:

Gelernte Laserphysikerin, Schwerpunkte im Studium Festkörperphysik, Optik und Hochtemperatursupraleitung, Materialbearbeitung mit Excimer-Lasern. Nach einem Zwischenstopp als Werkstoffwissenschaftlerin (Mikrostruktur von industriellen Stählen) folgte der Wechsel in die IT: Über 10 Jahre war mein Spezialgebiet IT-Sicherheit - im Wesentlichen technische Beratung und 'Firefighting' + ein bisschen Management.

Seit 2011/2012 habe ich dann umgesetzt, was sich im Namen dieser Website ausdrückt: radices / Wurzeln >> Back to the Roots: Mit dem Start eines Wärmepumpenprojektes im Stealth Mode und einem weiteren Studium zu erneuerbaren Energien (mit Diplomarbeit zur Sicherheit im Smart Metering, einem weiteren Versuch, meine Interessensgebiete zu verbinden).

2013 geht die erste Kundenanlage live; 2014 arbeiten wir auch 'remote' an der Planung von Wärmepumpensystemen. Auf dieser Website und den Blogs tobe ich mich weiterhin aus als Technologiejournalisten-Dilettant - und versuche, die Massen für Thermodynamik und Simulationen zu begeistern:

Eine vereinfachte Simulation zum Volumen des Eises im Eisspeicher (Englisches Posting)

Wärmepumpen und Erneuerbare Energien

(elkement. Zuletzt geändert: 2015-10-01. Erstellt: 2015-02-04. Tags: Postings, Bloggen, Ressourcen, Links, Engineering, Wärmepumpe. Englische Version.)

Auf unserem Deutschen (punktwissen-) Blog schreibe ich meistens über Simulationen zu unserem System, Messdatenauswertung, 'Big Data' und IT-Sicherheit in Zusammenhang mit unserem Wärmepumpensystem. Außerdem: Erneuerbare Energien im Allgemeinen, Grundlagen und Geschichte von Technologien, unsere Photovoltaik-Anlage und 'Eigenforschung' zu unserem Stromverbrauch:

Hydraulikschema unserers Wärmepumpensystems.

(Ein Rückblick auf die letzten beiden Monate im Untergrund des WWW)

Ein Experte ist angeblich jemand, der alle Fehler in seinem Fachgebiet schon gemacht hat. So gesehen, habe ich es jetzt geschafft. Ich kann es beweisen durch zwei ähnliche, aber unabhängige surreale Ereignisse.

1) Die Website des Subversiven Elementes wurde gehackt. Eigentlich nicht ganz, da es sich zwar um den subversiven Webserver handelte, aber um jenen URL, der auf die Website der alternativen Business-Identität des Elementes verwies.

Paranoia und Panik wurde durch einen gewissen Forscherdrang erträglich gemacht. Das Element verbrachte unzählige Stunden mit den Google Webmaster Tools. Nicht nur mit dem Entfernen von spammigen URLs aus dem Google-Cache, sondern auch mit der Statistik aller Websites, inklusive des elkementaren Blogs. Und hier wurden schauderbare Dinge offenbar:

2) Google's Begeisterung für das Elkement schien innerhalb weniger Wochen um einen Faktor 100 einzubrechen.

Es wurde analysiert und verschwörungstheoretisiert - und das zwei Mal in Überlange und auf globaler Bühne:

Ich will niemandem vom Lesen dieser spannenden Postings abhalten; die Information zum Hack sind vielleicht interessant. Vor allem sind diese aus heutiger Sicht noch richtig.

Was man von der Google-Theorie nicht sagen kann. Hier das Update mit Spannungsbogen, für elkementare Verhältnisse aber recht kurz gehalten:

tl;dr: Alle WordPress.com-Blogs wurden in den letzten Monaten schrittweise auf https umgestellt - und in den Google Webmaster-Tools muss die https-Version als separate Site hinzugefügt werden. Dort hatte sich mein Traffic versteckt.

Facepalm (7839341408)

Facepalm, Tim Green from Bradford, Wikimedia.

Persönliche Website von Elke Stangl, Zagersdorf, Österreich, c/o punktwissen.
elkement [ät] subversiv [dot] at. Kontakt