Die einzige vom elkement bekannte Poesie, die der Nachwelt (Google-Cache) eventuell erhalten bleiben wird.

Worte (Elementare Lyrik)

(elkement. Zuletzt geändert: 2013-01-03. Erstellt: 1998-08-10. Tags: Kunst, Poesie, Gedicht)

Das war der einzige Ausflug des Subversiven Elementes in

So etwas wie Lyrik

(1998. Kommentar dazu irgendwann in den 00er Jahren. Weitere Zeilenumbrüche: 3. Jänner 2013)

... mitten in der vielen existentiellen Sinnkrisen des elementaren Alter Egos. Letztere versuche ich (oh, eine Panne - es sollte natürlich heißen: das Element) mittlerweile erfolgreicher durch philosophische Websites aufzuarbeiten ;-) Der Text sollte wohl irgendwie existentialistisch sein, vielleicht hatte das Element zuviel Viktor Frankl, Blaise Pascal etc. gelesen.

Worte
Von: einem Subversiven Element

Worte
vorgeformt
in den Tiefen des Bewusstseins
werfen Blasen
an der Oberfläche
überziehen mein Bild von der Welt
mit Tausenden bunter Tropfen

Worte
reichen wie Tentakel
in meine Wirklichkeit
und zerren an Unverrückbarem.
Ströme aus Lava verbrennen
scheinbare Sicherheit
Ströme aus Wasser
benetzen das ausgedorrte Land
meiner Vernunft

Worte
graben ihre Tunnel
durch meinen Verstand
lassen meine Seele
auf schwankenden Brücken gehen
über Schauplätze vergangener Kämpfe
vorbei an Monumenten
für Heldentaten
deren Sinn ich vergessen habe

Worte
fließen in meine Realität
hier und jetzt
und erfüllen sich selbst
durch ihren Widerhall
in einer Welt
die sich verändert hat
in diesem Moment

Persönliche Website von Elke Stangl, Zagersdorf, Österreich, c/o punktwissen.
elkement [ät] subversiv [dot] at.